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Region

Kleinerer Vorstand,
dafür mehr Fachkompetenz

Spitex Dem dezimierten Vorstand der Spitex Waldenburgertal müssen künftig keine Gemeindevertreter mehr angehören.

Die Spitex Waldenburgertal hat sich neue Statuten zugelegt und ihren Vorstand von acht auf fünf Personen verkleinert. An der Mitgliederversammlung in Lampenberg wurde das Papier einstimmig genehmigt.

Der Vorstand legte vollständig überarbeitete Statuten vor. Nach einem eineinhalbjährigen Prozess mit zwei Vernehmlassungen in den Mitgliedergemeinden Bennwil, Hölstein, Lampenberg, Langenbruck, Niederdorf, Oberdorf, Liedertswil und Waldenburg sowie einer externen juristischen Prüfung gelten die neuen, von der Mitgliederversammlung verabschiedeten Statuten ab Anfang des kommenden Monats.

Dabei wurde die bisherige Regelung mit Gemeindevertretern im Vorstand rausgekippt. Diese werden zeitlich entlastet, die Ressorts neu fachspezifisch besetzt. Die acht Gemeinden erhalten ein Mitspracherecht.

Nur zwei Bisherige

Präsidentin Franziska Schweizer Müller (Langenbruck) bleibt im Amt, das sie seit einem Jahr innehat, ebenso Felicitas Rudin (Liedertswil). Die neuen Vorstandsmitglieder bringen Fachkenntnisse in Kommunikation, Finanzen und Pflege mit. Es sind dies die im Waldenburgertal aufgewachsene Anne Tschudin (Liestal), Leiterin Kommunikation im Basler Gesundheitsdepartement, Pflegefachfrau Marion Küppers Jeske (Lampenberg), Leiterin Nachtteam im Zentrum Ergolz in Ormalingen, und Marcel Wäfler (Bennwil), Leiter Finanzbuchhaltung der WIR Bank in Basel.

Die Spitex Waldenburgertal ist zwar ein Verein, aber auch ein KMU-Betrieb mit 35 Teilzeit-Mitarbeiterinnen in 18 Vollzeitstellen. Diese Spitex-Mitarbeiterinnen haben übers Jahr mehr als 230 Kundinnen und Kunden in einer Rehabilitationsphase mit ihrer Dienstleistung unterstützt, sie gepflegt und ihnen geholfen. Sie haben ihnen in rund 18500 Arbeitsstunden Selbstständigkeit und Lebensqualität ermöglicht. (bz)